Energieausweis – was sollten Sie dazu wissen?

Der Energieausweis muss bei Wohnungsbesichtigungen vorgelegt und bei einem Immobilienverkauf an den Käufer übergeben werden. Es gibt zwei Arten von Energieausweisen: den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis. Sie sind zehn Jahre gültig.
Besonders für Verkäufer wichtig: Laut Gebäudeenergiesesetz müssen diverse Werte aus dem Energieausweis schon bei der Bewerbung einer Immobilie in einer Immobilienanzeige aufgeführt werden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um:

  • Die Art des Energieausweises (Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis)
  • Den Wert des Energieverbrauchs oder Energiebedarfs
  • Die Energieträger für die Heizung des Gebäudes
  • Das Baujahr
  • Die Energieeffizienzklasse

Der Energieausweis besteht aus einem Dokument mit mehreren Seiten. Dargestellt werden die Ergebnisse, insbesondere der Energieverbrauchskennwert, im Wesentlichen in Form einer Farbskala zwischen grün und rot. Wer viel rot sieht, hat ein Haus mit schlechtem Energiestandard. Der Energieausweis ist gesetzlich verpflichtend und muss potentiellen Käufern oder Mietern auf Wunsch vorgelegt werden können.

Wer eine Immobilie kaufen oder verkaufen will, sollte sich mit den neuen Regeln auseinandersetzen, gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung und stellen gerne auch einen Kontakt zu einem versierten Fachmann in Ihrer Nähe her.

Energieausweis