Zahlen: Jeder dritte Euro für das Wohnen

845 Euro im Monat für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung: Das ist der Durchschnittwert aller privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013. Er beläuft sich auf mehr als ein Drittel des gesamten Budgets und macht damit den größten Anteil an den Konsumausgaben aus. „Diese Zahl macht deutlich, wie wichtig den Deutschen das Wohnen ist“, erläutert Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg.
Dagegen betrugen die Ausgaben für Ernährung und Bekleidung nur 19 Prozent, gefolgt von denen für Verkehr, Post und Telekommunikation mit 17 Prozent. Für Freizeit, Unterhaltung, Kultur sowie Gaststättenbesuche und Beherbergung wendeten die Haushalte 16 Prozent ihrer Konsumbudgets auf. 14 Prozent entfielen auf andere Waren und Dienstleistungen, Möbel und Haushaltsgeräte, Gesundheitspflege sowie Bildung.Versicherungsbeiträge und Kreditzinsen zählen nicht zu den Konsumausgaben. Hierfür wendeten die Haushalte im Jahr 2013 bundesweit durchschnittlich 413 Euro im Monat auf.

Unter www.destatis.de/Voronoi/PreisKaleidoskop.svg zeigt eine interaktive Grafik anschaulich wie sich die Preise für das Wohnen sowie für andere Waren und Dienstleistungen zusammensetzen. Daraus ergibt sich, dass die Wohnungsmieten einschließlich des Mietwertes von Eigentumswohnungen lediglich um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die größte Preissteigerung gab es bei der Personenbeförderung im Straßenverkehr mit 13,4 Prozent, gefolgt von Zeitschriften mit 6 Prozent, auch Gemüse und Obst wurden teurer. Flüssige Brennstoffen wurden jedoch um 27,6 Prozent günstiger.