Verkauf und Vermietung: Veränderte Bedingungen erfordern neue Regeln

„Die Menschen wollen auch nach der Krise in Wohlstand und Sicherheit leben. Um das zu erreichen, werden sich viele Gewohnheiten ändern – auch beim Verkauf und bei der Vermietung von Immobilien“, erwartet Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg.

Ungeachtet aller bedrohlich wirkenden Szenarien geht das Leben weiter: Ein Umzug steht an, die Wohnung muss renoviert, verkauft oder vermietet werden, die Anschlussfinanzierung ist fällig. Viele Immobilienangelegenheiten dulden keinen Aufschub.

In Krisenzeiten beherrschen politische Maßnahmen alle Handlungen. Zum Wohle der Bevölkerung werden Gesetze kurzfristig geändert oder neu eingeführt. Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie“ schränkt beispielsweise das Kündigungsrecht der Vermieter ein. Noch einschneidender für den Alltag im Berufs- und Privatleben sind allgemeine Kontakt- bzw. Versammlungsverbote. Neue Regeln sollen Schutz bieten und die öffentliche Ordnung gewährleisten.

Einige Maßnahmen können jedoch nicht verschoben werden. Die Verantwortlichen in allen Branchen machen sich daher – genau wie wir bei Immobilien Winter in Heidelberg – Gedanken darüber, wie man sie trotz aller Einschränkungen durchführen kann. Beispielsweise kann man Dokumente digital austauschen und virtuelle Besichtigungen per Video verstärken, um reale Begehungen zu minimieren.

Bei Immobilienverkäufen und auch bei der Vermietung gibt es kaum Probleme, wenn die Wohnung oder das Haus bereits leer ist. Ist die Immobilie jedoch bewohnt, sieht das anders aus. Einzelbesichtigungen können nur unter strenger Beachtung der vorgegebenen Regeln durchgeführt werden. Während der Besichtigung sollte man auf Händeschütteln verzichten, die Nies- und Hustenetikette beachten, Mundschutz tragen, einen Abstand von rund zwei Metern zueinander halten und das Berühren von Gegenständen vermeiden.