Langfristig gut investiert: Immobilienpreisentwicklung bis 2030

Wer in Immobilien investiert, setzt auf Zukunft und Sicherheit. „Diese Aussage betrifft sowohl Selbstnutzer als auch Investoren, die vermieten wollen“, erläutert Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Die Anschaffung einer Immobilie ist in jedem Fall eine langfristige Wertanlage. „Wichtig ist, wie sich die Investition in der Zukunft entwickelt“, ergänzt Michael Fehr.

Genau dazu hat das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) eine Studie erarbeitet. Daraus geht hervor, dass die überwiegende Mehrheit der Immobilieneigentümer in Deutschland in der Vergangenheit eine positive Wertentwicklung verzeichnen konnte – aber nicht überall und nicht in gleichem Maße. Die Hauptaussage lautet: Steigen die Preise in einem Ort, erhöht sich auch der Wert einer Immobilie. Die zukünftige Entwicklung vollzieht sich in den verschiedenen Städten und Landkreise je nach Alters- und Bevölkerungsstruktur, Haushaltsgrößen, Angebot und Nachfrage sowie nach der Entwicklung der Einkommen im Vergleich zu den Wohnkosten unterschiedlich.

Vor allem für Ballungsräume prognostiziert die Studie weiter steigende Immobilienpreise bis zum Jahr 2030. Aber auch in attraktiven ländlichen Regionen können Immobilienbesitzer von einer positiven Wertentwicklung ausgehen. In knapp 55 Prozent der insgesamt 401 untersuchten Regionen werden Preissteigerungen erwartet, aber 181 Regionen müssen laut Studie mit fallenden Preisen rechnen.

Die Resultate müssen jedoch differenziert betrachtet werden, denn die regionalen Unterschiede sind groß. In den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg gelten fast durchgehend beste Rahmenbedingungen für Wohneigentum. Regionen mit den höchsten Steigerungen sind die Stadt Heilbronn, Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam und Cloppenburg in Niedersachsen. Zu den Verlierern zählen überwiegend Regionen im Osten Deutschlands.