Klimawandel: Sommerlicher Wärmeschutz immer wichtiger

Die Temperaturzunahme aufgrund des Klimawandels wird sich verstärken. Die Anzahl der Sommertage bis 2050 können sich gegenüber dem Zeitraum 1971 bis 2000 verdoppeln. Das zeigen die Stadtklimasimulationen des Deutschen Wetterdienstes.

Durch große Fenster oder ein ungedämmtes Gebäudeteil kann sommerliche Hitze ins Innere eines Hauses eindringen. Die Folge ist ein unbehagliches Raumklima, das den Kreislauf belastet und das Leistungsvermögen einschränkt.

Ein gut geplanter sommerlicher Wärmeschutz verbessert den Wohnkomfort, senkt die Betriebskosten und reduziert die Treibhausgasemissionen eines Gebäudes. „Wer dämmt, kann sich außerdem in den meisten Fällen über staatliche Zuschüsse freuen“, erklärt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg.

In der Praxis steht eine große Auswahl an Materialien und Verfahren zur Wahl. Je nach Bauaufgabe, Budget und persönlichen Vorlieben gibt es verschiedene Lösungen. Darauf verweist der neue Ratgeber der Stiftung Warentest unter www.test.de/richtig-daemmen. Er bietet umfassende Informationen zur Hausdämmung bei Neubauten und bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Schemazeichnungen machen deutlich, wie alle Bauteile vom Dach bis zum Keller am effektivsten gedämmt werden können. Dämmstoffe werden ausführlich und mit den wichtigsten Kennzahlen im Hinblick auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vorgestellt. Kosten- und Wirtschaftlichkeitsvergleiche helfen, das beste und preisgünstigste Verfahren zu finden.

Bei Gebäuden gelten heute sehr hohe bau- und nutzerspezifische Anforderungen in den Bereichen Energiebilanz, Brandschutz, Denkmalschutz und CO2-Bilanz. Im Bestand und im Neubau verbreiten sich daher immer mehr Konstruktionen aus Holz und Mineralwolle. Die daraus entstehende Architektur ist nachhaltig, flexibel und zukunftsfähig. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.der-daemmstoff.de/maximal-mineral.