Immobilienmarkt: Genügend Angebote für Miet- und Kaufimmobilien vorhanden

„Der Immobilienmarkt steht keineswegs still“, berichtet ­Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. „Tatsächlich verzeichnen wir ein reges Interesse an Immobilien in allen Marktsegmenten“.

Diese Aussage wird durch eine aktuelle Analyse von ImmoScout24 bestätigt. Danach zeigt sich der „Markt trotz Corona-Pandemie robust und hochdynamisch“. Einzelne Kennzahlen wie das Angebot an Miet- und Kaufimmobilien sowie die Exposé-Aufrufe liegen über dem Niveau vor der Corona-Zeit.

Nach einem vorübergehenden Rückgang nach der Einführung der Kontaktbeschränkungen sei das Gesamtangebot an Eigentumswohnungen seit Ende März um fünf Prozent gestiegen. Die Verkaufsinserate liegen derzeit über dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Das Gesamtangebot an Mietwohnungen stieg deutschlandweit. Nach einem Rückgang von 9,7 Prozent von Mitte bis Ende März habe das Mietangebot seit Ende März um knapp zwanzig Prozent zugenommen und ist damit ebenfalls höher als vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Die Preise stabilisieren sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Entwicklung der Angebotspreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser verlief von März bis April stabil. Seit dem 12. März stiegen die Preise für Eigentumswohnungen über alle Baualtersklassen hinweg um 1,7 Prozent. Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser entwickelten sich im deutschlandweiten Vergleich mit einem Plus von 1,9 Prozent stabil.

Auch die Mieten haben sich in der bundesweiten Betrachtung ohne wesentliche Ausschläge konstant entwickelt. Sie stiegen durchschnittlich um 2,10 Prozent.

„Immobilien präsentieren sich krisenfest gegenüber den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das betrifft die Größe des Angebotes genauso wie die Preise auf dem Miet- und auch auf dem Kaufmarkt. Unsere Beobachtungen belegen, dass Immobilien weiterhin eine sichere Anlageform sind“, ergänzt Michael Fehr.