Energiesparen: Neue Bundesförderung lohnt sich

„Keine Frage, wer Energie sparen will, sollte es dort tun, wo es sich lohnt“, sagt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. „Weil 35 Prozent der Endenergie in Gebäuden verbraucht wird, setzen viele Energiesparprogramme genau dort an“.

Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen klimaneutralen Gebäudebestand realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden energieeffizientere Gebäude benötigt. Am ersten Januar 2021 starteten die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und die neue Förderrichtlinie zur Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN). Die Bundesregierung will damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und Arbeitsplätze sichern.

Im ersten Halbjahr 2020 wurden Kredite und Zuschüsse in den Programmen „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ in Höhe von insgesamt 14,5 Milliarden Euro zugesagt und damit Investitionen von bis zu 38,5 Milliarden Euro ausgelöst.

Die bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt – werden mit der neuen Bundesförderung BEG vereinfacht und gebündelt. Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen, die jeweils in einer Zuschussvariante oder einer Kreditvariante angeboten werden. Mit den Programmen werden die Vollsanierung und der Neubau von Gebäuden sowie Einzelmaßnahmen gefördert.

Ebenfalls am 1. Januar 2021 startete die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Gefördert werden Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik, erneuerbare Energien für Heizungen, Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme.