Energie sparen: Jetzt die Heizung für die kältere Jahreszeit fit machen

„Auch wenn sich mit dem Klimawandel die Temperaturen im Sommer und im Winter verändert haben – eine effektive, gut funktionierende Heizung bleibt in unseren Breitengraden eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale eines Hauses“, erläutert Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg.

Viele Heizungen verursachen jedoch unnötig hohe Betriebskosten. Verantwortlich dafür sind unter anderem alte und verschmutzte Komponenten sowie eine nicht optimal eingestellte Regelung. Immobilieneigentümer sollten deshalb vor der nächsten Heizperiode überprüfen, ob ein Heizungs-Check sinnvoll ist.

Das Informationsprogramm Zukunft Altbau empfiehlt eine grundlegende Inspektion alle zehn Jahre, wenn es bauliche Veränderungen gibt oder sich die Nutzung der Wohnräume ändert. Das kann bis zu zehn Prozent der Betriebskosten sparen. Sinnvoll ist es, den Heizungs-Check und die jährliche Heizungswartung auf den gleichen Termin zu legen. So werden doppelte Arbeiten und Mehrkosten verhindert. Bei kleineren Gebäuden dauert so ein Heizungs-Check rund eine Stunde bei überschaubaren Kosten. Die daraus resultierende Optimierung der Heizung lohnt sich nicht nur für den Geldbeutel, sondern kommt auch dem Klima zugute. Besonders ratsam ist der Heizungs-Check bei älteren Modellen.

Ein Austausch der Heizung ist meistens nach rund zwanzig Jahren fällig. In einigen Fällen kann er sich aber auch bereits vorher lohnen. Ob das ratsam ist, erkennen die Experten bei der Inspektion. Erster Ansprechpartner ist meist der Heizungsbauer, der in der Regel auch die Wartung übernimmt. Aber auch Schornsteinfeger und Energieberater sind befugt, den Check durchzuführen.

Kostenfreie Informationen zu Fragen rund um die energetische Sanierung gibt es am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 oder per E-Mail: beratungstelefon@zukunftaltbau.de.