Baukulturbericht zeigt: Immobilienbestand hat Zukunft

Die Bundesstiftung Baukultur hat den neuen Baukulturbericht 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“ vorgestellt. „Der Bericht unterstreicht, wie bedeutend bestandsorientiertes Planen und Bauen für unsere Lebensräume, unsere Identität und Kultur sind“, erklärt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Rund 90 Prozent der Stadt der Zukunft existieren bereits heute, rund zwei Drittel der Investitionen im Baubereich gehen in den Bestand, mit steigender Tendenz. Wie ein nachhaltiger Umbau unserer Städte für mehr Lebensqualität gelingen kann, erörtert der aktuelle Bericht.

Der offizielle Status der Baukultur in Deutschland wurde Mitte Oktober 2018 im Bundeskabinett behandelt. Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Stiftungsratsvorsitzender betonte: „Was wir heute bauen, bestimmt die Lebensqualität von morgen.“

Das Thema des Baukulturberichts ist hoch aktuell und steht auch im Fokus des Europäischen Kulturerbejahres 2018. „Eine ganzheitliche Entwicklung unserer Lebensräume und unserer Gesellschaft kann nur aus dem Bestand heraus erfolgen“, sagte Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. „Wir haben uns einen umfassenden Vorrat an Gebäuden und Infrastrukturen zugelegt. Wir leben, was das betrifft, auf großem Fuß und müssen mit dem Bestand im eigenen Interesse verantwortlich umgehen“, unterstrich Nagel.

Neben Studienergebnissen zu Materialeinsatz, Bauen im Bestand und Denkmalpflege enthält der Bericht auch Ergebnisse einer IHK-Befragung zur Entwicklung von Handels- und Gewerbeimmobilien sowie Resultate aus Kommunal- und Bevölkerungsumfragen. Außerdem liefert der Bericht Beispiele gelungener Umbaukultur aus ganz Deutschland.

Informationen und Download unter www.bundesstiftung-baukultur.de/baukulturbericht-201819