2019: Das ändert sich im neuen Jahr

„Auch das Jahr 2019 beginnt mit wichtigen Änderungen für Mieter und Immobilieneigentümer. Wir halten Sie auf dem Laufenden, damit Sie die richtigen Entscheidungen treffen können“, verspricht Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Das Wichtigste in Kürze:

Immer mehr Energieausweise verlieren wegen der auf zehn Jahre begrenzten Laufzeit ihre Gültigkeit. Ausweise mit dem Ausstellungsjahr 2008 sind zum 1. Januar 2019 abgelaufen. Gebäude, die verkauft, vermietet oder verpachtet werden und vor 1966 gebaut wurden, brauchen seit dem Jahr 2008 einen Energieausweis. Wurden sie nach 1966 gebaut, gilt die Pflicht seit 2009. Weil jetzt zehn Jahre vergangen sind, müssen die Ausweise erneuert werden.

Die Förderung für Solaranlagen wird geringer. Das hat das Bundeskabinett hat Anfang November 2018 beschlossen. Der Entwurf sieht vor, die EEG-Förderung für Anlagen ab 40 Kilowattpeak (kWp) auf das Niveau von Freiflächenanlagen zu senken.

Heizungen sollen effizienter werden. Ab 26. September 2019 entfallen für reine Raumheizungsgeräte die schlechtesten Energieklassen E, F und G. Die Klasse A+++ kommt neu hinzu. Die neue Skala reicht dann von A+++ bis D.

Versicherer müssen ihre Kunden beim Abschluss einer Haftpflicht-, Hausrat- oder Berufsunfähigkeitsversicherung vor der Unterschrift auf maximal drei Seiten über die Art der Versicherung, den Umfang der gedeckten Risiken, Prämien und deren Zahlungsweise sowie über Ausschlüsse informieren. Laufzeit, Anfangs- und Enddatum des Vertrags müssen benannt und die Pflichten des Kunden aufgeführt werden.

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum Jahresbeginn um 42 Cent und im Jahr darauf noch einmal um 16 Cent. Arbeitnehmer haben dann Anspruch auf einen Mindestlohn in Höhe von 9,19 Euro pro Stunde. Außerdem steigen die Beiträge, die Baubetriebe an die die Sozialkasse der Bauwirtschaft bezahlen müssen.

Die Mietpreisbremse wurde nachgebessert. Zukünftig muss der Vermieter vor Abschluss des Mietvertrages Auskunft geben, ob er eine deutlich höhere als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangt. Die Kosten der Modernisierung, die der Eigentümer auf den Mieter umlegen kann, werden deutlich gesenkt.