Offenes Feuer, Kerzenschein und Abende am Kamin – aber mit Sicherheit

Nach Angaben von Versicherungen entstehen etwa 80 Prozent aller Brände im Herbst und um Weihnachten herum. Die häufigsten Brandursachen sind Elektrizität und menschliches Fehlverhalten. Dabei geht es oft um offenes Feuer oder defekte Elektrogeräte.

In den kälteren Regionen dieser Welt, machen es sich die Menschen mit Kerzen oder vor dem Kamin gemütlich, wenn der Herbst beginnt. Offenes Feuer ist von jeher faszinierend, kann aber auch eine Gefahrenquelle sein.

Feuer zerstört in Deutschland jedes Jahr Vermögen in Höhe von insgesamt über drei Milliarden Euro. Rund 200.000-mal muss die Feuerwehr ausrücken. „In Deutschland werden hohe Anforderungen an den Brandschutz gestellt, die in einer Vielzahl von Rechtsvorschriften geregelt sind“, erklärt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Dazu gehören unter anderem Feuerwehrgesetze und die Bauordnungen der sechzehn Bundesländer sowie zahlreiche Verordnungen und Richtlinien.

Die beste Abwehr von Bränden ist jedoch das eigenverantwortliche Verhalten eines jeden Einzelnen. Dazu gehören die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

Installieren Sie in jedem Zimmer Rauchmelder. Halten Sie eine Löschdecke und einen kleinen Feuerlöscher bereit – und zwar an einem schnell erreichbaren Platz. Beaufsichtigen Sie offene Feuer wie Kamine, Kerzen und Stövchen, löschen Sie diese immer, wenn Sie den Raum verlassen. Stellen Sie Elektrogeräte sicher auf und so, dass weder ein Hitzestau noch eine Überhitzung benachbarter Gegenstände, Oberflächen und Rückwände entsteht. An den Strom angeschlossene Elektrogeräte sollten nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Vermeiden Sie beim Anschluss der Geräte eine Überlastung der Steckdosen und den Stand-by-Modus. Ergreifen Sie bauliche Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz, etwa durch eine Dämmung mit nicht brennbaren Mineralien.