Neubaupreise in großen Städten erzielen Höchstpreise – Chancen in Randbereichen

„Die Neubaupreise unterscheiden sich je nach Region von denen der Bestandsimmobilien und bilden einen eigenen Markt“, erklärt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg“. In den deutschen Ballungsräumen stiegen sie im vergangenen Jahr zwischen 4,9 und 17,4 Prozent – für Wohnungen stärker als für Häuser.

Die fortgesetzten Preissteigerungen sind ein Indiz für die hohe Nachfrage. Eine aktuelle Studie hat die durchschnittlichen Angebotspreise für eine neugebaute Eigentumswohnung und ein neu errichtetes Einfamilienhaus in Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart analysiert.

In einigen dieser zehn größten Städte in Deutschland mit vergleichsweise niedrigen Preisen fielen die Preissteigerungen höher als bisher. Leipzig, Bremen und Dresden gehören derzeit zu den günstigsten, München, Stuttgart und Frankfurt am Main zu den teuersten Städten. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen überstieg überall das Angebot bei weitem und lag vielerorts über den Vorjahreszahlen.

In welcher Region Deutschlands eine Eigentumswohnung oder ein Haus liegt, macht finanziell einen großen Unterschied. In Leipzig verlangten Anbieter:innen im Schnitt rund 300.000 Euro für eine Neubauwohnung. In München waren es dagegen im Schnitt mehr als das Doppelte: 770.000 Euro. Jedoch verzeichnete München mit 4,9 Prozent den geringsten Preiszuwachs im Städtevergleich.

Bei Neubauhäusern stiegen die Angebotspreise nicht ganz so stark. Leipzig verzeichnete den höchsten Zuwachs mit 2,9 Prozent, Berlin folgte mit 2,7 Prozent.

Unabhängig von der Größe der Stadt gehört Heidelberg zu den zehn Städten mit den höchsten Immobilienpreisen. Finanziell kann es sehr vorteilhaft sein, einige Kilometer mehr zu fahren und dafür beim Kaufpreis zu sparen.