Es gibt noch Fördergeld: Jetzt Heizung modernisieren

Heizen ist teuer – wie teuer, hängt unter anderem vom Wetter ab. Im Jahr 2015 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 4,7 Prozent mehr Terawattstunden (TWh) Wärme zur Verfügung gestellt als im Vorjahr. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf die etwas kühlere Witterung zurück. Wie viel Energie die Haushalte tatsächlich verbrauchen, können sie aber auch selbst beeinflussen. Laut Stiftung Warentest lohnt es sich, eine neue Heiz-anlage einzubauen oder sie zu modernisieren. Ein Bauherr, der sich für eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien entscheidet oder sich eine Wärmepumpe für die Erdwärmeheizung kauft, erhält Fördergeld vom Staat. Das können einige tausend Euro sein. Auch der Tausch einer alten Anlage gegen eine neue Gas-Brennwert- oder Öl-Brennwertheizung wird gefördert. Der Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der alten Heizungsanlage wird mit 30 Prozent der Kosten unterstützt. Für 2016 stehen dafür Mittel in Höhe von 100 Mio. Euro zur Verfügung. Für 2017 ist ein Fördervolumen von 347 Mio. Euro vorgesehen, für die Jahre 2018 bis 2020 stehen jeweils 470 Mio. Euro bereit. Fördergeld gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) und von der staatlichen Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). „Die Fördermöglichkeiten erscheinen auf den ersten Blick etwas unübersichtlich“, erläutert Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. „Sich mit dem Thema genauer zu beschäftigen, ist aber bares Geld wert. Am besten holen Sie sich zunächst Expertenrat ein und entscheiden danach, ob Sie auf erneuerbare oder fossile Brennstoffe umsteigen wollen. Anschließend stellen Sie Ihre Anträge bei der Bafa oder KfW. Sie können die Förderung auch mit einem Kredit kombinieren und in besonderen Fällen damit sogar noch Geld verdienen. Mehr Infos gibt es unter dem Stichwort „Heizung modernisieren“ bei Stiftung Warentest im Internet: www.test.de.