Das gute Leben in der Stadt: Die Mischung macht‘s

„Immer mehr Menschen wollen in der Stadt leben“, das ist die Erfahrung von Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. Woran das liegt, können die Immobilienweisen von GfK GeoMarketing sowie den Forschungsinstituten bulwiengesa und empirica anhand von Daten und Fakten belegen. Sie haben herausgefunden, dass Stadtquartiere eine hohe Lebensqualität, Stabilität und Nachhaltigkeit bieten, wenn sie über kurze Wege und eine ausgewogene Mischung der Nutzungsarten Wohnen, Büro und Einzelhandel verfügen. Welche Trends Bestand haben, hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. ausgewertet. Daraus ergaben sich wertvolle Hinweise darauf, wie Städte geplant werden müssen und welche Konzepte funktionieren. Zum Beispiel müssten auch die Normen auf den Prüfstand gestellt werden. Oft bilden die Baunutzungsverordnung, der Immissionsschutz oder die Energieeinsparverordnung hohe Hürden, die verhindern, dass in Regionen mit Engpässen dichter gebaut werden kann. Das sei aber dringend notwendig, wenn der Platz rar ist. „Technisch ist es heute längst möglich, bei gleicher Qualität enger und höher zu bauen“, ergänzt Michael Fehr. Fazit: In lebenswerten, lebendigen Städten finden Arbeiten, Wohnen, Handel und Kultur bei gemischter sozialer Struktur der Bewohner nebeneinander Platz.