Bis 30 Prozent Zuschuss: Wer jetzt die alte Heizung optimiert, spart doppelt.

„Wer sparen will, sollte es dort tun, wo es sich am meisten lohnt“, empfiehlt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. In privaten Haushalten entfallen rund zwei Drittel der Energiekosten auf das Heizen. Zudem liegt das Durchschnittsalter deutscher Heizungen bei 16,6 Jahren. Auf Basis dieser Zahlen soll ein neues Förderprogramm vorhandene Energieeinsparpotentiale an bestehenden Heizungssystemen nutzbar machen. Eigentümer müssen nicht gleich die ganze Heizung erneuern lassen, sondern können sich bei der Optimierung auf wesentliche Teile konzentrieren. Moderne Umwälzpumpen verbrauchen zum Beispiel bis zu 80 Prozent weniger Strom als ältere Modelle, und mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich zusätzlich Heizenergie einsparen.
Der Zuschuss des Förderprogramms beträgt 30 Prozent der Netto-Investitionskosten und kommt privaten und gewerblichen Eigentümern von Heizungsanlagen, alte Heizungsanlagen zugute. Gefördert wird der Austausch einer alten gegen eine neue hocheffiziente Pumpe für Heizung und Warmwasser in bestehenden Gebäuden. Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs inklusive begleitender Maßnahmen – beispielsweise Thermostatventile oder Einstellung der Heizkurve – werden ebenfalls gefördert. Das Förderprogramm ist auf fünf Jahre angelegt und mit Mitteln in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro ausgestattet. Für das Jahr 2016 stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung.
Bürger, die eine Förderung in Anspruch nehmen möchten, müssen sich über das Portal auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrieren und zwar vor Beginn der Maßnahme. Die Maßnahme muss spätestens sechs Monate nach der Registrierung durchgeführt worden sein.
Mehr Informationen unter www.bafa.de, Stichwort Energie, Heizungsoptimierung oder über die telefonische Hotline: 06196 908-1001